MÄRZ 2016 - BRIDGET RILEY
MUTIGE GEOMETRIEN VOM WERBEWESEN ZUR BILDENDEN KUNST
Nach einer durch den Zweiten Weltkrieg geprägten Kindheit probierte Riley verschiedene Berufe aus – im London der 1950er und 60er Jahre blühte sie in der Werbebranche auf.

Doch ein Gespür für kühne geometrische Ausdrucksformen ließ sie ruhelos werden; sie wollte mehr sagen, als sie für Werbeanzeigen konnte. Beeinflusst von den schockierend abstrakten expressionistischen Werken unter anderem von Jackson Pollock, begann sie, ihre eigenen Geometrien in einen künstlerischen Kontext zu stellen.

Ihr Glaube an die ästhetische Kraft dessen, was andere vielleicht als optische Täuschung oder Spielerei abgetan hätten, hat uns maßgeblich beeinflusst.
